Status-Kreislaufwirtschaft-Kunststoffverpackung

Recyclingziele bis 2026 – oder: Rezyklat 2.0: Eine Herausforderung für Kreislaufwirtschaft & Verpackungsindustrie

Bis 2026 will die Verpackungsindustrie ihren Beitrag zur Klimaneutralität deutlich steigern, unter anderem durch weniger fossile Rohstoffe und mehr geschlossene Stoffkreisläufe. Doch der Weg dorthin ist anspruchsvoll und stellt Industrie und Handel vor große Herausforderungen: Zwar wurden in den vergangenen Jahren Fortschritte erzielt, doch Verfügbarkeit, Qualität und Zulassung von Rezyklaten bleiben zentrale Hürden. Hinzu kommen wirtschaftliche Faktoren wie steigende Kosten, ein teils ungleicher Marktzugang und der weiterhin vorherrschende Verpackungswahnsinn im Online-Handel.Ein Blick auf aktuelle Entwicklungen und die Verpackungs-Trends 2025 macht deutlich: Die Recycling-Branche verändert sich, aber noch nicht schnell genug. Um eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu erschaffen und Verpackungsabfälle spürbar zu reduzieren, ist mehr nötig als nur konkrete Zielvorgaben, nämlich stabile Rahmenbedingungen, innovative Lösungen und ein echtes, branchenübergreifendes Umdenken.

Die aktuelle Recycling-Problematik: Politischer Rahmen & Zielsetzung

Mit der EU-Kunststoffstrategie und dem deutschen Verpackungsgesetz wurden die Recyclingziele erstmals rechtlich verankert – und damit der politische Rahmen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft geschaffen, mit klaren Vorgaben für Verpackungsindustrie und Handel. Beide Instrumente zielen darauf ab, Verpackungen nachhaltiger zu gestalten, Ressourcen effizienter zu nutzen und geschlossene Stoffkreisläufe zu fördern. Auf europäischer Ebene steht dabei die Entwicklung eines einheitlichen Marktes für hochwertige Rezyklate im Vordergrund, während das Verpackungsgesetz die nationale Umsetzung konkret regelt – von erweiterten Herstellerpflichten bis hin zu strengeren Recyclingquoten.  

Die „Rezyklat-Herausforderung 2025″: Rechtliche Grundlagen

Mit der 2018 beschlossenen EU-Kunststoffstrategie hat die Europäische Kommission erstmals den Grundstein für eine europäische Kreislaufwirtschaft im Verpackungsbereich gelegt. Bis 2026 sollen europaweit rund zehn Millionen Tonnen Rezyklate in neuen Kunststoffprodukten zum Einsatz kommen. Die Herausforderung dabei: Rezyklate müssen qualitativ hochwertig, sicher und in ausreichender Menge verfügbar sein – ein Ziel, das Industrie und Politik gleichermaßen fordert. Deutschland hat diese Vorgaben mit dem Verpackungsgesetz (VerpackG) von 2019 konkretisiert. Das Verpackungsgesetz erhöhte die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen von 36 auf 63 Prozent bis 2022 und stärkte zugleich die Produktverantwortung der Hersteller. Zuständig für die Umsetzung sind die Dualen Systeme und die Zentrale Stelle Verpackungsregister. Darüber hinaus sollen wirtschaftliche Anreize und klare Vorgaben für ein recyclinggerechtes Verpackungsdesign den Wandel weiter vorantreiben.   Damit reagierte die Politik auf eine zunehmende Recycling-Problematik, die nicht nur Kunststoffe, sondern auch das Kartonrecycling betrifft. Hersteller sollen generell stärker in die Verantwortung genommen und zum Einsatz umweltfreundlicher Materialien (wie z.B. nachhaltige Kartonagen oder Mehrwegkunststoffe) motiviert werden. Denn nach wie vor gilt: Recyclingfähigkeit ist wichtiger als Kunststoffverzicht.   Gleichzeitig wird die Wirksamkeit einzelner politischer Maßnahmen kritisch gesehen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die EU-Plastiksteuer, die langfristig der Kreislaufwirtschaf eher schadet als nützt. Denn eine derartige Steuer belastet Unternehmen finanziell, verhindert aber gleichzeitig gezielte Investitionen in die Optimierung von Recyclingprozessen.  

Branchenziele und Eigenverantwortung

Parallel zu den politischen Vorgaben hat auch die Industrie eigene Maßnahmen entwickelt, um die Recyclingziele zu erreichen. Die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) formulierte bereits 2018 konkrete Branchenziele: Bis 2025 sollen eine Million Tonnen Rezyklate oder biobasierte Rohstoffe in Verpackungen verwendet werden. Zusätzlich sollen rund 90 Prozent der Haushaltsverpackungen bis dahin recycling- oder mehrwegfähig sein. Diese Ziele erfordern ein Umdenken innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette – von der Materialauswahl über das Verpackungsdesign bis hin zu Sammlung und Wiederverwertung. Initiativen wie Smart Packaging Europe zeigen, wie Innovation und Nachhaltigkeit dabei Hand in Hand gehen können. Sie setzen auf ressourcenschonende Materialien, digitale Kennzeichnungen und optimierte Designs, die den Kreislauf langfristig schließen.  

Fortschritte und Grenzen: Der Kern der Recycling-Problematik

Technische Innovationen im Sortierprozess, Mehrwegverpackungen in Versand und Logistik oder Mehrwegkunststoffen als nachhaltige Verpackungslösungen in der Gastronomie zeigen klar und deutlich, wie gut „Plastik“ schon heute sein kann.   Doch trotz spürbarer Fortschritte bei der Umsetzung der Recyclingziele bleibt die geplante Steigerung des Rezyklat-Anteils bis Ende 2025 eine Herausforderung: Mangelnde Verfügbarkeit hochwertiger Rezyklate, aufwendige Zulassungsverfahren und wirtschaftliche Unsicherheiten bremsen die Entwicklung. Um die geplanten Vorgaben dennoch zu erfüllen, bedarf es daher neben den politischen Rahmenbedingungen ein gewisses Maß an Eigeninitiative und die Bereitschaft aller Akteure, langfristig Verantwortung zu übernehmen.  

Der Status Quo: Entwicklung von Recycling- und Mehrwegfähigkeit

Die Recyclingfähigkeit von Kunststoffverpackungen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Lag der Anteil bei Haushaltsverpackungen 2018 noch bei rund 75 Prozent, erreichte er laut einer GVM-Erhebung im Jahr 2020 bereits 81 Prozent. Das von der Industrie angestrebte Ziel von 90 Prozent bis 2025 gilt damit als realistisch – vorausgesetzt, Design und Materialauswahl werden weiter optimiert.   Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Vereinheitlichung von Materialien. Monomaterialien und klar erkennbare Kunststofftypen erleichtern die Sortierung und erhöhen die Qualität der Rezyklate. Gleichzeitig sorgt ein kontinuierliches Monitoring der Recyclingfähigkeit für mehr Transparenz entlang der Wertschöpfungskette. Ein anschauliches Beispiel liefert das so genannte „EPS-Recycling„: Expandiertes Polystyrol kann durch moderne Verfahren effizient wiederaufbereitet und so in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden – ein Beleg dafür, wie leistungsfähig Kunststoffrecycling heute bereits ist.   Dennoch bleibt die wirtschaftliche Rentabilität vieler Recyclingprozesse ein Problem. Gerade seltene oder neuartige Kunststoffarten werden nur in geringen Mengen erfasst, was eine sortenreine Rückgewinnung erschwert. Auch fehlende oder noch nicht etablierte Recyclingströme verhindern, dass bestimmte Materialien offiziell als „recyclingfähig“ gelten. Stabil etabliert sind bislang vor allem PET, PP, HDPE, LDPE und PS – Kunststoffe, für die es funktionierende Märkte und etablierte Stoffströme gibt.   Doch bei anderen Materialgruppen besteht nach wie vor erheblicher Innovationsbedarf. Besonders Komposit-Materialien oder funktionelle Barrieren stellen Sortier- und Recyclinganlagen vor technische Grenzen. Hier sind Investitionen in moderne Sortier- und Waschtechnik entscheidend, um künftig auch Spezialkunststoffe in den Kreislauf zurückzuführen und die Mehrwegfähigkeit von Verpackungen weiter auszubauen.  

Rezyklat-Einsatz 2025: Herausforderungen durch wirtschaftliche Engpässe

Trotz technischer Fortschritte hinkt der Einsatz von Rezyklaten in Verpackungen den politischen Zielen weiterhin hinterher. 2017 lag der Anteil bei rund 400.000 Tonnen – bis 2025 soll er auf eine Million Tonnen steigen. Eine Verdopplung, die ehrgeizig klingt, aber noch längst nicht erreicht ist: 2021 wurden in Deutschland rund 467.000 Tonnen eingesetzt, davon 370.000 Tonnen Post-Consumer-Rezyklate (PCR) und 97.000 Tonnen Post-Industrial-Rezyklate (PIR). Zwar wächst der Einsatz von PCR jährlich um über 20 Prozent, doch flächendeckend ist dieser Trend nicht. Eine Neudefinition der Statistik erschwert den Vergleich zusätzlich, da Nebenprodukte aus der Produktion nicht mehr als Rezyklate gelten. Dennoch hat sich der PCR-Einsatz seit 2017 real verdoppelt. Hieran zeigt sich, dass die Richtung stimmt, auch wenn das Ziel noch in weiter Ferne liegt.   Größte Hürden bleiben Qualität und Verfügbarkeit der Materialien. Besonders Verpackungen für Lebensmittel, Pharma- und Kosmetikprodukte sind betroffen, da hier hohe Sicherheitsstandards gelten. Bislang ist nur PET als Rezyklat weitgehend zugelassen und marktfähig, während für andere Kunststoffe noch immer EU-Zulassungen fehlen. Der damit verbundene regulatorische Aufwand hemmt Investitionen und verzögert den Marktausbau. Hinzu kommt die wirtschaftliche Belastung durch deutliche Preisunterschiede zwischen Rezyklaten und Neuware. Sinkender Verpackungsverbrauch und steigender Kostendruck erschweren zusätzlich die Zielerreichung. Prognosen gehen davon aus, dass der Bedarf an PCR bis 2030 auf rund 730.000 Tonnen ansteigen wird – etwa das Fünffache des Niveaus von 2021. Die Industrie betont, dass der Wille vorhanden ist. Doch die größten Hindernisse liegen im Markt und in der Zulassungspraxis. Medien und Fachverbände erkennen zunehmend, dass strukturelle Engpässe und regulatorische Hürden den Fortschritt bremsen. Mit der neuen PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) steigt der Druck weiter: Ab 2030 soll der PCR-Anteil europaweit verfünffacht werden, was die Branche vor eine weitere Bewährungsprobe stellen wird.
Status-Kreislaufwirtschaft-Kunststoffverpackung Credit: https://sicherverpackt.de/article/recycling-ziele-bis-2025

Ausblick – Die Zukunft der Kreislaufwirtschaft und Verpackungsbranche

Die Fortschritte der letzten Jahre zeigen eindrücklich, dass sich Recyclingfähigkeit und Rezyklat-Einsatz in vielen Bereichen spürbar verbessert haben. Doch die bis 2025 gesetzten Ziele waren nur der Anfang. Die nächsten Schritte werden komplexer, langfristiger und stärker europäisch geprägt sein. Mit den neuen Vorgaben ab 2030 rückt nun die Frage in den Vordergrund, wie sich bestehende Strukturen in ein einheitliches, rechtlich verbindliches Kreislaufsystem überführen lassen, das auf der einen Seite wirtschaftlich tragfähig ist, sich auf der anderen Seite aber auch technologisch umsetzen lässt. Die bisherigen Erfahrungen aus der Zielperiode liefern wertvolle Erkenntnisse, auch für die kommenden Jahre:
  1. Frühe Investitionen in nachhaltige Materialien, Sortiertechnik und modernes Verpackungsdesign verschaffen Unternehmen heute einen klaren Vorsprung.
  2. Verlässliche politische Rahmenbedingungen schaffen Planungssicherheit und fördern gezielte Innovationen.
  3. Wirtschaftliche Anreize wie Förderprogramme oder stabile Märkte für Rezyklate stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Branche.
  4. Technologische Fortschritte in Sortierung und Aufbereitung verbessern die Materialqualität und schließen Lücken im Kreislauf.
Um die aktuelle Recycling-Herausforderung langfristig meistern zu können und die für 2025 bzw. 2030 gesetzten Rezyklat-Ziele wirklich zu erreichen, ist es somit unerlässlich, dass wirtschaftliche und technologische Faktoren bestmöglich ineinandergreifen.

Die EU-Verpackungsverordnung als neuer rechtlicher Rahmen

Mit der neuen Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR) schafft die EU erstmals einheitliche Regeln für alle Mitgliedsstaaten. Ab 2030 gelten verbindliche Anforderungen an Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Mindestanteile von Post-Consumer-Rezyklaten in Kunststoffverpackungen. Auch Mehrwegquoten und Design-for-Recycling werden gesetzlich festgeschrieben, um gleiche Wettbewerbsbedingungen und stabile Märkte für Sekundärrohstoffe zu schaffen. Neu ist zudem die stärkere Kontrolle von Importverpackungen mit niedrigem Recyclinganteil. Dadurch sollen Wettbewerbsverzerrungen vermieden und hochwertige Recyclingprozesse gezielt gefördert werden. Gleichzeitig setzt die PPWR auf Technologieoffenheit und lässt Raum für Innovation – ein wichtiger Faktor, um Materialien und Recyclingverfahren weiterzuentwickeln. Früh festgelegte Eigenziele, wie sie die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) formuliert hat, erleichtern die Vorbereitung auf die kommenden Anforderungen. Viele unserer Kunden arbeiten bereits an der Anpassung ihrer Produktionsprozesse und Standards.

Kooperation und Innovation: Schlüssel zum Recycling-Erfolg?

Eine moderne und nachhaltige Kreislaufwirtschaft lässt sich nur gemeinsam gestalten. Industrie, Politik, Forschung und Gesellschaft müssen enger zusammenarbeiten, um ökonomische und ökologische Ziele besser miteinander zu vereinbaren. Vertrauen, Transparenz und fachlicher Austausch sind das A und O, um der den Rezyklat-Anteil weiter zu erhöhen und kommenden Herausforderungen effektiv zu begegnen – 2025, 2030 und darüber hinaus. Zentrale Handlungsfelder sind:
  • Technische Innovationen in Sortierung, Aufbereitung und Veredelung, die hochwertige Rezyklate erst möglich machen.
  • Kooperation entlang der Wertschöpfungskette, von der Verpackungsentwicklung über den Materialeinsatz bis zur Wiederverwendung.
  • Kommunikation und Aufklärung, um die Vorteile moderner Kunststoffverpackungen nachvollziehbar zu machen und Akzeptanz zu fördern.
  • Kontinuierliche Anpassung von Prozessen, um rechtliche, technische und marktseitige Veränderungen frühzeitig zu berücksichtigen.
Engagement, Innovationskraft und Lernbereitschaft werden künftig darüber entscheiden, wie wettbewerbsfähig die Branche bleibt.

Herausforderung angenommen – gelebte Kreislaufwirtschaft bei Fapack

Recycling endet nicht bei politischen Zielen oder Brancheninitiativen, sondern zeigt sich vor allem in der Praxis. Nachhaltige Verpackungen müssen so konzipiert sein, dass sie ihre Funktion erfüllen und dennoch in geschlossene Stoffkreisläufe zurückgeführt werden können. Genau hier setzen wir an – mit Materialien, die sich mehrfach nutzen und effizient recyceln lassen. Ein Beispiel dafür ist Airpop® (expandiertes Polystyrol, EPS). Durch moderne Recyclingverfahren kann Airpop bereits heute vollständig wiederverwertet werden. Gleichzeitig überzeugt das innovative Verpackungsmaterial mit einer hohen Belastbarkeit und einem geringen Gewicht. Als renommiertes Verpackungsunternehmen mit über 150 Jahren Erfahrung in der Herstellung von individuellen Verpackungen wissen wir bei Fapack, was eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Kern ausmacht – und was nötig ist, um die bestehende Recyclingproblematik langfristig in den Griff zu bekommen: Technologische Präzision, effiziente Materialnutzung und die bewusste Übernahme von Verantwortung, entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Für eine individuelle Beratung über Verpackungsmöglichkeiten oder weiterführende Informationen zu unseren Produkten erreichen Sie uns jederzeit telefonisch oder per E-Mail. Jetzt Kontakt aufnehmen!

FAQ: Häufige Fragen zur aktuellen Recycling-Problematik

Im Folgenden haben wir einige der häufigsten Fragen zu den Herausforderungen, die mit einer Erhöhung des Rezyklat-Anteils (bis 2025/2030) einhergehen, für Sie beantwortet.

Was ändert sich mit der EU-Verpackungsverordnung (PPWR)?

Ab 2030 schreibt die PPWR einheitliche Standards für Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz und Mehrwegquoten vor. Die neue EU-Verpackungsverordnung soll damit klare Wettbewerbsbedingungen schaffen den Aufbau stabiler Sekundärrohstoffmärkte in allen Mitgliedstaaten fördern.

Welche Rezyklat-Ziele hat die Verpackungsindustrie bereits (Stand 2025) erreicht?

Bis 2025 sollen eine Million Tonnen Rezyklate in Verpackungen eingesetzt und 90 % der Haushaltsverpackungen recyclingfähig sein. Erste Fortschritte sind bereits sichtbar, doch Verfügbarkeit und Zulassung hochwertiger Rezyklate bleiben zentrale Herausforderungen.

Welche Rolle spielt das deutsche Verpackungsgesetz bei der Lösung der aktuellen Recycling-Problematik?

Das Verpackungsgesetz konkretisiert die EU-Vorgaben auf nationaler Ebene und verpflichtet Hersteller, Recyclingquoten einzuhalten und Verpackungen recyclinggerecht zu gestalten. Es schafft damit einen verbindlichen Rahmen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Warum war die Erhöhung des Rezyklatanteils bis 2025 so schwierig?

Die Herausforderung liegt vor allem in der Qualität, Verfügbarkeit und Zulassung von Rezyklaten. Besonders in sensiblen Bereichen wie Lebensmittel- oder Pharmaverpackungen gelten hohe Sicherheitsanforderungen, die den Einsatz bislang stark einschränken.

Wie entwickelt sich die Recyclingfähigkeit von Verpackungen?

Durch optimiertes Design, Materialvereinheitlichung und neue Sortiertechnologien ist der Anteil recyclingfähiger Verpackungen seit 2018 deutlich gestiegen. Dennoch gibt es bei Komposit-Materialien und funktionellen Barrieren weiterhin Innovationsbedarf.

Welche wirtschaftlichen Hürden gibt es innerhalb der Verpackungsbranche?

Steigende Rohstoffpreise, hohe Kosten für Recyclingprozesse und fehlende Marktanreize erschweren Investitionen. Auch Preisunterschiede zwischen Neuware und Rezyklaten hemmen den flächendeckenden Einsatz in der Verpackungsindustrie.

Wie setzt Fapack Kreislaufwirtschaft in der Praxis um?

Fapack entwickelt Verpackungen, die mehrfach genutzt und effizient recycelt werden können. Materialien wie Airpop® zeigen, dass Funktionalität, Ressourcenschonung und Recyclingfähigkeit von Verpackungen durchaus miteinander vereinbar sind.

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