Schutz durch Luft

Fapack, ein Pionier auf dem Gebiet der Verpackungsteile aus Airpop.

 

 

Seit mehr als 40 Jahren produziert Fapack Verpackungsteile aus airpop® (bisher besser bekannt als Styropor® oder EPS) und gehört damit zu den Pionieren auf diesem Gebiet in Deutschland. Ein umfangreiches Netzwerk aus Lieferanten und der Kontakt zu deren Entwicklungslaboren stellt sicher, dass wir uns nicht auf unserer Erfahrung ausruhen sondern immer mit der Zeit gehen. Ein Spezialgebiet von FAPACK in diesem Bereich sind so genannte technische Formteile aus airpop® die z.B. in Maschinen oder Helmen ihre spezielle Funktion erfüllen. Der neue Name airpop® löst dabei die bisherigen zahlreichen Begriffe wie z.B. Styrofoam Cellplast oder Quietschpappe für ein und dasselbe Material ab.

 

Das Material

Herausragende Schutzeigenschaften bei minimalem Materialeinsatz!

 

airpop® ermöglicht es uns empfindliche Körperteile oder Produkte optimal zu schützen. Bei einem Materialeinsatz von nur 2% hilft uns airpop® dabei eine passgenaue Dämpfungsschicht um nahezu jedes Objekt zu erzeugen, welche zu 98% aus Luft besteht.

 

Neben dem geringen Materialeinsatz von nur 2% hat airpop® noch andere positive Eigenschaften:

Die geringe Wärmeleitfähigkeit hält Lebensmittel frisch und Medikamente kühl oder warm. Spezial-Verpackungen aus airpop® schützen radioaktive Isotope in Bleibehältern bei einem Fall aus bis zu 10 Metern Höhe.

 

Außerdem ist das geruchs- und geschmacksneutrale Material unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und UV-Strahlen und wird seit jeher ohne FCKW produziert . Verpackungen aus airpop® sind somit nicht nur extrem leicht sondern schonen auch unsere Umwelt. Durch die hervorragenden Schutzeigenschaften des Materials werden Transportschäden bei geringstem Rohstoffeinsatz vermieden. Vor allem Produkte im weltweiten Versand müssen besonders geschützt werden. Ein defektes Produkt beim Endkunden erzeugt nicht nur einen Imageschaden sondern verursacht auch Kosten für eventuelle Ersatzteillieferungen oder einen kompletten Austausch bzw. Rücktransport.

 

Ob zum Schutz, zum Transport oder als technisches Funktionsteil, die Möglichkeiten von airpop® sind sehr vielseitig. Gerne beraten wir Sie bei der Erstellung des passenden Formteils für Ihre Anforderungen. Profitieren Sie von unserer über 40 jährigen Erfahrung im Bereich der airpop® Produktion. Idealerweise benötigen wir hierfür einen Produkt-Dummy, Informationen bezüglich besonderer Anforderungen an die Umverpackung und die geplante Jahresstückzahl.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://airpop.de/

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Verarbeitung

Das Rohmaterial wird vor der Verarbeitung zu einem Formteil in der gewünschten Dichte vorgeschäumt. Dies geschieht bei Temperaturen von 80-100 Grad in einem sogenannten Vorschäumer mit Hilfe von Wasserdampf.

 

Nach der Vorschäumung muss das Material in belüfteten Silos mehrere Tage zwischengelagert werden. Dadurch erhalten die Rohstoffperlen eine größere mechanische Stabilität. Anschließend wird das Bauteil in einem Schäumwerkzeug ausgeschäumt. Dies geschieht entweder im Niedrigtemperatur-Verfahren LTH oder auf Vakuum-Maschinen.

 

Alle relevanten Daten werden während der Produktion permanent überwacht und dokumentiert.

Helme

Seit mehr als 30 Jahren produziert Fapack Helmteile aus airpop®. Der Schutz des Kopfes stellt besonders hohe Ansprüche an die Fertigung und die Qualitätskontrolle.

 

Bei der airpop®-Innenausstattung von Motorrad-, Fahrrad- und Skihelmen garantiert FAPACK eine ausnahmslose Endkontrolle: Jede Fertigung wird dokumentiert und protokolliert. Auf Wunsch werden die Vorschäum-, Produktions- und Wiegedaten sowie Temperaturen und andere Parameter fortwährend gespeichert und als Dokumentation mit ausgeliefert.

 

So können unsere Kunden sichergehen, dass die fertigen Helme die strengen Funktionstests bestehen. Außerdem verfügen sie jederzeit über eine hundertprozentige Rückverfolgung aller relevanten Parameter.

 

Ein zusätzlicher Nutzen der Dokumentation: Es müssen deutlich weniger Stichproben herausgezogen und beispielsweise bei Belastungstests zerstört werden.

Pharmaverpackungen

Airpop®-Verpackungen werden auf Grund Ihrer Schutzeigenschaften auch für den Transport von Pharmaprodukten genutzt.

 

Die bei Fapack hergestellten Trayverpackungen für Glasfläschchen werden vollautomatisch in der Fertigung eines großen Berliner Pharmaproduzenten bestückt. Hierfür gelten besonders enge Fertigungstoleranzen. In Spezialbehältern werden radioaktive Isotope weltweit verschickt. Zwischenlagen aus airpop® kommen in der Radiologie zum Einsatz. Für zahlreiche Anwendungen werden Bauteile oder Verpackungen aus airpop® verwendet und haben sich seit vielen Jahren bewährt.

Recycling

Seit Jahrzehnten nimmt FAPACK die gebrauchten Verpackungen von seinen Kunden kostenlos zurück. Die moderne Recyclinganlage garantiert eine umweltgerechte Verwertung.

Papier- und Kartonagenreste werden in einer Papierfabrik bei der Herstellung von neuen Bögen zugesetzt.

 

Gebrauchte airpop®-Teile werden bei uns zu Blöcken verpresst. Anschließend wird das Material eingeschmolzen und zu neuen Kunststoffteilen verarbeitet. Da ein airpop® Formteil gerade einmal zu 2% aus Rohstoff und zu 98% aus Luft besteht, bleiben die zu recycelten Materialmengen im Vergleich zu anderen Verpackungsstoffen sehr gering.

 

In der Gesamt-Umwelt-Bilanz ist airpop® ein herausragendes Material und besser als sein Ruf. Zum einen schützen airpop®-Teile empfindliche Güter während des Transports vor Beschädigungen und sorgen dafür, dass der Ausschuss gering bleibt. Zum anderen lassen sich gemahlene, saubere airpop®-Abfälle als Zuschlagstoff wieder verwenden d.h. aus einer Verpackung wird wieder eine Verpackung und das bis zu sieben Mal. Verschmutzte Verpackungen können durch Verbrennen beseitigt werden. Bei ca. 1.000 °C verbrennen airpop®-Teile rückstandslos zu Kohlendioxid und Wasser. Dabei werden weniger Schadstoffe abgegeben als beim Verbrennen von Holz oder Papier. Der gute Heizwert kann außerdem für andere Anwendungen genutzt werden.

 

So manches der FAPACK-Formteile besteht aus bis zu 30 Prozent Recyclingmaterial. Schon während des Produktionsprozesses werden durch das energiesparende Niedrigtemperaturverfahren LTH wertvolle Ressourcen eingespart. So hilft FAPACK, Abfall zu vermeiden und die Umwelt zu entlasten.

Für Fragen und Antworten

stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Für Angebotsanfragen und Fragen rund um unsere Verpackungskünste kontaktieren Sie uns gerne per Telefon unter 030 74 06 78 – 0 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@fapack.de.